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2018 - Bilder eines Jahres

Der Jahresrückblick in zwölf Bildern.

 

2018 habe ich einige Dinge bewusst anders gemacht, um zum Nachdenken anzuregen. Zum Teil erzeugte ich sogar Angst: Im April sah ich pure Panik in den Augen einer etwa 20jährigen Dauer-WhatsApperin mir gegenüber in der S-Bahn, als ich mein Notizbuch (!) zückte und mir etwas mit einem analogen Stift (!!) aufschrieb. ‬Ja, auch 2018 wurde viel geschrieben, jedoch nicht mehr als im Jahr 2017!

 

Es war ein Jahr voller Niederlagen, historischem Scheitern und Schmerzen. Aber es war auch: Schreiben, um nicht zu lachen. Der klügste und zugleich schönste, weil selbstironische Satz des Jahres stammt von Prof. Dr. Bernd Begemann: "Ich werde auch manchmal 'Mr. Fantasy' genannt – vor allem von mir selbst!" Vielleicht gab es noch klügere Sätze & Geschichten, die fallen mir aber gerade nicht ein. Mein finaler Wunsch für 2019 bleibt der des letzten Jahres:

 

Bleibt bitte bloß alle gesund + glücklich, wünscht & hofft Euer Schomberg (Storyteller)!




Januar 2018: Hochwasser und Korbball harmonieren nicht so sehr, deshalb war der Platz gesperrt! Dieses Bild verdrängte die grandiose Chilimühle von Hagen Grote aus dem Jahresrückblick! Ein Bombenprodukt: Kein versehentliches Berühren von Schleimhäuten VOR dem Händewaschen mehr, denn das habe ich ja auf der Akademimimi studiert!




Februar 2018: Der Spaziergang auf Melaten im Februar war nicht nur höchst kontemplativ & ob der Sonne sehr, sehr angenehm. Ich konnte da noch nicht ahnen, dass es eigentlich hitzemäßig so weiterging und man es im weiteren Verlauf des Jahres Heißzeit nennen wird. Darüber hinaus lernte ich auch das Konzept PFANDGIESSKANNE kennen! Das war lehrreich.




März 2018: "Stand gerade auf dieser Infotainment-Tafel am Friesenplatz. Gleich Bahn, dann einkaufen, nur für Nudeln mit Knoblauch, sonst gar keinen Bock." Na ja, ich hätte in diesem Monat wohl noch eine neue Gießkanne auf den Stromkasten geschrieben.




April 2018: Recruiter Slam 2018 oder anders: "Ich habe noch einen Koffer Kopf in Stuttgart"! Dieses Ereignis schlug die gemauerten Ritter in Alt-Treptow! Die es aber als "Ausdruck" auf Kladden und in Bilderrahmen schafften. Im ersten Quartal war ich gefühlt ohnehin nur in diesem "Berlin".




Mai 2018: Die Reise nach Amalfi begann im lieblichen Leverkusen. Dort geriet ich mit einem grandiosen Primitivo aneinander, den ich sofort verhaften musste. Ferner gewährte mir der Gottvater der Hamburger Schule, Bernd Begemann, Kulturkirchenasyl in Nippes.




Juni 2018: Eigentlich fing dieser Monat in Hamm sehr erfreulich und farbig an. Doch dann war WM. Aber nur ganz kurz. Nicht nur Girlandenmenschen waren in tiefer Trauer. Man konnte halt einiges nicht mehr versuchen. Spieltaktisch. Und u. lb. Suevia feierte Ihr 140. Stiftungsfest. Das war sehr schön.




Juli 2018: Bei einer Radtour durch die Wahner Heide gelang es mir wirklich, am Flughafen ausgerechnet eine startende Maschine der Minderleistertrupe Eurowings abzulichten, die ohne Verspätung startete ... oder annulliert wurde ... die Sache mit der serviettenfarbenen kurzen Hose und dem heißesten Tag des Jahres, schaffte es leider nicht in den Rückblick! Von wegen "Saure-Gurken-Zeit" und Sommerloch.




August 2018: Graal-Müritz und die Ostseesommerfrische in a nutshell! Einhornschwimmringe und Craftbier, das schmeckte: eine wahrlich verrückte Welt! Wie sprach Carlos im Scherzwort: "Jaja, der Heiko. Gestern noch Weimarer Weltbürger mit Residenz am Frauenplan, heute Brandenburger Urgestein und Kernpreuße. Und an der Ostsee wachsen ihm dann Kiemen." Das geschah übrigens nicht.




September 2018: Dona nobis pacem. Eine grandiose und zum Nachdenken anregende Lichtinstallation am Kölner Dom! Was noch in diesem Monat geschah? Ein Foto-Shooting zur Homestory in der HRlife (mehr im Januar 2019) und die Wiederöffnung der Bibliothek zu Kalk.




Oktober 2018: ... und auch in diesem Monat schaffte es der Kölner Dom in diesen Rückblick! Ein wunderbarer Blick, bei nahezu menschenleerer Hohenzollernbrücke. Nach dem Essen zu 12 Jahren feynschliff. Wie viele Tonnen die Liebesschlösser wohl mittlerweile wiegen?!!




November 2018: Wichtig ist, auch beim "Ahle-Wurscht"-Kauf im Südviertel der Musenstadt Marburg an der Lahn stets angemessen angezogen zu sein! Oder?!! Sonst tut es einen großen Sektschlag! Oder anders und pointierter: "Alt-Marburg, wie bin ich Dir gut!!"




Dezember 2018: Nach meinem beruflichen Höhepunkt des Jahres ging es ans "Auslaufen". Zwei Tage vorher führte ein Kollege noch lose Scherzworte über mein Hemd. Und dann noch die große Angst vor Feinstaub. Da half leider auch kein Winzerglühwein!