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Kognitive Dissonanzen in Kölsch Köln!



The revolution will not be televised.




Wie lautet es so richtig im (manchmal) klugen Volksmund: "An Suppe sparen, grundverkehrt; der Körper braucht sie, Suppe nährt!" Schade, dass ich nur den ersten Text beim Recruiterslam vorlesen (nicht -tragen) durfte ... ;-) Denn das verschlungene Contentuniversum von Heiko Schomberg ist undurchsichtig & überraschend, wie ihr alle wisst ...


"Ich spreche Deutsch, Polnisch, Englisch und Kölsch, damit kommt man überall zurecht." (Lukas Podolski.) Dieses großartige Bonmot von Prinz Poldi, gut viereinhalb Jahre alt und vor seinem Wechsel nach London zum Besten gegeben, hat immer noch Bestand. Die einzige Sprache, die man trinken kann. Hat er jetzt eigentlich einen Sünner- oder Mühlen-Dialekt, der Poldi? Egal. Köln löst ohnehin all das ein, was das überschätzte Berlin und New York immer nur versprechen: Hier geht einfach alles. Glaubt Ihr nicht?

 

"In Köln hat ein Getränkehändler mit einer einzigen Pfandflasche an einem manipulierten Pfandautomaten mehr als 44.362,75 Euro ergaunert. Seine betrügerische Masche funktionierte so: Der Getränkehändler stellte einen Leergutautomaten im Keller auf. Darin baute er eine Technik ein, auf die ihn Kollegen aufmerksam gemacht hatten. Diese bestand aus einem Magnetsensor, der die Flasche scannte, und einer Holzröhre, die verhinderte, dass sie geschreddert wird. So konnte der Getränkehändler dieselbe Flasche 177.451-mal in den Automaten stecken." Denn: "Das Geschäft mit Mineralwasser, Bier und Limonade lief von Anfang an nicht besonders gut." Oder eben, hihi, "schleppend". Das ist Köln - Schloss ohne Raum!

 

Pfandmarkenbetrug wird nur mit Bewährung geahndet - doch wenn man in Köln über Rot geht, ja dann landet man mittelbar im Knast. Henriette Reker, von einigen Kölnerinnen und Kölnern in einer demokratischen Wahl sogar zweimal gewählt (!), ist jetzt ein Jahr in Amt und Würden. Und Köln ist nicht mehr wiederzuerkennen: Blühende Stadtlandschaften, eine großartige Oper, Finkenberg, ein wunderschönes Rathaus-Umfeld, Plätze wie geleckt, ein geplantes Friedensfest am Dom zum Jahreswechsel 2017, Kölsch im Einsatz gegen Islamisten - nur der 1. Fußballclub Köln und das Literaturhaus sind mies wie eh und je.

 

Aber manches in Köln läuft einfach wie geschnitten Brot. Zum Beispiel Fernsehproduktionen. In einem Anflug von Altersspießigkeit, ermutigte ich die "action concept Film- und Stuntproduktion GmbH" mehrfach & nachdrücklich, endlich mal das ABSPERRUNGSGERAFFEL auf den Nebenstraßen von Kalk wegzuräumen. Vier Wochen nach den Dreharbeiten zu der albernen Sendung "Alarm für Cobra 11" fand ich diese Forderung jetzt nicht allzu vermessen. Oder? Und, ja, es hätte mich auch gestört, wenn es eine Produktion für 3sat oder ARTE gewesen wäre ... ;-) Nach nur fünf Wochen und mehreren "ermutigenden Hinweisen", hatte die Produktionsfirma dann endlich alles entfernt. Becher ist das. Und auch die lokale Wertschätzung für den Ausbildungsberuf Maler & Lackierer ist grandios. Da sag' noch einmal jemand, in Köln würde nichts klappen!

 

Während ich im Internet nach nett gestalteten Socken surfe, die nicht nur von der Farbkombination her großartig sind, sondern auch etwas aussagen, mache ich mir zum ersten Mal seit langer Zeit wegen des morgigen Derbys ins Hemd ... Aber das ist wieder eine ganz andere Geschichte!

 

Wer möchte - wenns sein muss - auf Socken nach Kölle jonn? Euer Schomberg.