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Machete trägt veganes Schuhwerk!



Die Deutschlandpfanne! Wobei sich mir die Frage stellt, welche Zielgruppe man fisslerseits ansprechen möchte. Aber vielleicht richtet es sich an asiatische Touristen, die sich an WMF-Produkten einfach sattgekauft haben. Und bei denen das Formschnitzel einen Kaufimpuls auslöst...




Egal ob veganes Schuhwerk oder nicht: "Mit einem Schuh kann man nicht laufen!" (Volksmund)


Ursprünglich sollte diese Ausgabe den Titel "Erst flutet die EZB Europa mit Geld und Wagner schreibt seinen Faust2 ('Liebe Stehpinkler')" tragen, aber das war mir dann alles irgendwie - im Lichte der letzten Monate - zu heiß!

 

Ich habe also ein knappes halbes Jahr mit "Schombergs Welt" ausgesetzt! Kommt, gebt's zu, die Zeit war doch wunderbar. Für alle von uns. Ansonsten gibt es doch nur unschöne Entwicklungen in den letzten Monaten: Vom "IS" über Pegida-Nonpegida, Griechenland, ich gab langatmige Interviews, musste mich im Januar 20 Tage mit einem Nokia 9111 der Welt mitteilen und auch die Streikwelle... Wobei man verstehen muss, dass sich Arbeitnehmerinnen & -nehmer wehren, wenn eine sozialdemokratische (!) Arbeitsministerin (!!) auf einmal die Spartengewerkschaften zerschlagen will... Und seit letztem Wochenende halte ich den Anglergruss "PetryHeil!" ab sofort für "schwierig". No politics. Es war aber auch alles sehr, sehr schlimm in letzter Zeit! Es heißt ja immer "Frauen und Kinder zuerst!" - aber doch nicht im "Bei-Sommerturnieren-nach-Hause-fahren". Erst die 0:5-Klatsche gegen Portugal bei der U21 ("Heulende Mannschaft kommt mit 'Halbfinalaus' von den Bundesjugendspielen heim. Erwäge Petition zur Abschaffung selbiger. Ernsthaft." - Horst Hrubesch) und dann verlieren Silvs Mannen Frauen gegen die USA! So macht die Sommerpause keinen Spaß! So nicht. No sports.

 

Überhaupt habe ich habe seeeeehr viel Zeit damit verbracht, querzudenken. Querdenken. Überraschen. Dinge auch mal anders tun. Unberechenbar bleiben. Einfach mal mein Essen photographieren und dann poste ich es: NICHT.

 

Und dann war da noch dieser unfassbare SKANDAAAAAL!!!! "Die Kölner Polizei hat 1.000 Fässer Kölsch sichergestellt. Ein Getränkehändler in Niehl soll Fässer mit Etiketten namhafter Kölschmarken mit Billig-Bier befüllt haben." Wobei diese Meldung den einen oder anderen Kölschkritiker zu launigen Scherzworten bewegte! Und diese weise ich - im singenden Halbhochdeutsch meiner Wahlheimat - entschieden zurück!

 

... und ich hoffe sehr, bei Machetes neuen Schuhen sind die Schnürsenkel ungewachst. Denn: Gewachste Schnürsenkel sind eine Geißel Gottes! Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt. Noch kurz die beiden symbolhaften Handlungen der zentralen deutschen Demonstrationen des ersten Halbjahres angetippt:

 

1. HoGeSa: "Der umgeworfene Polizeiwagen, das inzwischen bekannteste Symbol gegen die Unterdrückung durch den Salafismus, ist bundesweit als Signal zum Widerstand von der Bevölkerung verstanden worden.“ (zit. n. T. Tünnenson)

2. Blockupy: "Die angezündeten Polizeiwagen, die inzwischen bekanntesten Symbole gegen Casinokapitalismus und EZB, sind bundesweit als Signal zum Widerstand von der Bevölkerung verstanden worden."

 

Ach, im Hochsommer kann das Leben doch angenehm sein. Wären wir in Wien und nicht in Kalk, schriebe ich: "Eine Eitrige und a 16er Blech im Schanigarten – was kann's SCHÖN’RES geben!?!" Aber es gab auch erquickliche Ereignisse: Wir haben Hornung erfolgreich in diesem Berlin unter die Haube gebracht, mein herrlicher, kleiner Fußballverein bereitete mir viel Freude (im Rahmen der direkten Champions-League-Qualifikation stellte ich fest, dass Alt nicht immer so schlimm wie gewachste Schnürsenkel ist), Tschuri's Sportlerklause hat wieder auf, ich recherchierte intensiv die Familiengeschichte von Otto Leverkus (erster Fuchs bei uns und Ur-Großvater von Kippenberger), ich finalisierte "The Happy End of Lottmann's Vienna", meine Frau und ich wurden im Reisebüro gelobt ("Danke für die Abwechslung! Mal nicht 'last minute', mal nicht Mallorca, mal nicht Türkei. Danke.") und ich war ein paar Tage auf Fotosafari in Krakau, so lange noch Panoramafreiheit herrscht. Abgesehen davon, dass Krakau eine traumhafte Stadt ist (Außenbezirke Warschau - Innenstadt Florenz), so ist das nicht der Ort für eine diätisch ausgewogenen Kost.

 

Ich wünsche uns allen einen friedlichen Sommer mit ausreichend lokalem Bargeld, wo immer ihr auch seid, Euer Schomberg.

 

 

 

 

Und denkt immer daran: ... wenn man in "Wien" vier Buchstaben austauscht, kommt "Kalk" heraus! (frei zit. n. Fips Asmussen)