Start / AktuellesInfothekInternKontakteSuchen 
Start / Aktuelles
Schombergs Welt
Ausgaben 1-20
Ausgaben 21-40
Ausgaben 41-60
Ausgaben 61-80
Ausgaben 81-100
Ausgaben 101-120
Ausgaben 121-140
Mein WM-Tagebuch
Ausgaben 141-160
Ausgaben 161-180
Ausgaben 181-200
Ausgaben 201-220
Ausgaben 221-240
Ausgaben 241-260
Ausgaben 261-280
Ausgaben 281-300
Ausgaben 301-320
Ausgaben 321-340
Ausgaben 341-360
Ausgaben 361-380
Ausgaben 381-400
Ausgaben 401-420
Ausgaben 421-440
Ausgabe 421
Ausgabe 422
Ausgabe 423
Ausgabe 424
Ausgabe 425
Ausgabe 426
Ausgabe 427
Ausgabe 428
Ausgabe 429
Ausgabe 430
Ausgabe 431
Ausgabe 432
Ausgabe 433
Ausgabe 434
Ausgabe 435
Ausgabe 436
Ausgabe 437
Ausgabe 438
Ausgabe 439
Ausgabe 440
Ausgabe 441
Ausgabe 442
Ausgabe 443
Ausgabe 444
Semesterprogramm
Fotogalerie
Neuigkeiten
Impressum
Datenschutzerklärung
Infothek
Intern
Kontakte
Suchen

Zonen-Heiko im Glück: Meine erste Kartoffel!



Dieses urban gardening gleicht wirklich einem Leben auf der Überholspur! Am Amphi-Festival-Sonntag, dem 29.07.2018 war es um 12.35 Uhr so weit: Ich erntete meine erste Balkon-Kartoffel.




Mit der ersten Ernte erst einmal eine schöne Kartoffel-Bratpaprika-Pfanne auf die Beine gestellt!! Wie ein Freund auch noch - trotz der mikroskopisch kleinen Kartoffeln - erkannte: "Mit Schale! Du Teufelskerl!"


Ich interessiere mich in letzter Zeit ja nicht nur für Strebergärten, ähem, Schrebergärten, nein, ich experimentiere seit diesem Jahr auf dem Balkon auch mit Kartoffeln. Und ich bin ein wahnsinnig schlauer Bauer, denn am 29.07.2018 um 12.35 Uhr war es so weit, dass ich laut & vernehmlich, ganz in der Tradition der Titanic, ausrufen konnte: Zonen-Heiko im Glück: Meine erste Kartoffel!

 

Ein Freund antwortete binnen einer Minute: "Fantastisch, Schomberch! Wenn du Rezepte für ein mehrgängiges Kartoffelmenü brauchst, frag mich ruhig. Und aus der Schale kannst du dir ein schönes Kostüm klöppeln und im Kölner Karneval als 'Et Kartöffelsche' auftreten!" Doch auch bei diesem lustigen Scherzwort schwingt irgendwie Neid mit, meldete doch die Süddeutsche unlängst: "Ernteausfälle: Pommes können teurer werden - und kürzer". Ich aber bin vorbereitet!! Wenn an der Nachtschattengewächsfront alles, wirklich alles, zusammenbricht, bin ich als Selbstversorger fein raus. Als Frittenprepper kann ich dann in Ruhe abwarten, bis die ganzen Menschen, die sich in Sachen Fakten und Wissenschaft völlig von der Realität abgekoppelt haben, feststellen, dass man Gerichtsurteile und Voodoopapiere nicht essen kann.

 

Eigentlich wollte ich diese Kolumne ja mit einem bahnbrechenden Zitat des großen Künstlers Bernd Begemann eröffnen, aber dann kam mir mein Ernteerfolg dazwischen! Seine Feststellung ist aber so schön, dass ich sie Euch keinesfalls vorenthalten will! Und darf.

 

"Offiziell bestätigt: das Einhorn ist die Diddelmaus der späten 10er Jahre." (Bernd Begemann)

 

Auch aus beruflichen Gründen mach' ich mir diese Einschätzung natürlich keineswegs zu eigen. Und, wer weiß, vielleicht sollte ich im nächsten Jahr versuchen, eine Kartoffel in Form eines Einhorns zu züchten? Dann muss ich aber auch die richtige Klamotte zum Gärtnern tragen. Ich denke da an eine "Kreissäge" aus Stroh und kurze Hosen. Wie komme ich denn da drauf, fragt Ihr Euch? Die Antwort ist ganz einfach, denn drei Erkenntnisse gewann ich unlängt, als Hofflohmärkte im Veedel stattfanden:

 

1. Es ist höchst erfreulich, wenn Kalk sich ehrenfeldesk gibt! Diese zarte Pflanze muss gehegt & gepflegt werden.

 

2. Es war doch sehr, sehr spannend, mal in ein paar Hinterhöfe zu schauen – das liebliche Kalk ist schöner & deutlich grüner, als die meisten Linksrheiner glauben.

 

3. Wenn man am Ende noch eine fliederfarbene, kurze Hose erwirbt – dann hat man es echt geschafft, alle Konventionen hinter sich zu lassen. Oder?

 

Ein Plan für das Jahr 2019 steht also. Weitere werden folgen. Das ist so sicher wie die Rente. Nur an Gurken traue ich mich noch nicht heran. Und jetzt lege ich wieder eine schöne Europa-Kassette von Fips Asmussen ein. Oder ich gehe bei der Bullenhitze zur Polizei und bitte darum, mich beschatten zu lassen.

 

"Jetzt bin ich 'per Du' mit Dir!" "Du bist jetzt perdu mit mir!", meint Euer Schomberg.